NARR — Die unabhängige Gegenstimme

Du kennst die Frage.
Du stellst sie nur nicht.

Unter der Dusche. Im Stau auf der A1. Nachts, wenn die Benachrichtigungen endlich still sind: Was, wenn wir das Falsche optimieren?

Auftakt besprechen Wie NARR abläuft →

Wer in Deiner Organisation hat zuletzt etwas gesagt, das Konsequenzen hatte — für ihn, nicht für Dich?

Genau dafür gab es am Hof den Narren.

Der Rahmen

Schellen trage ich keine.
Die Funktion ist dieselbe.

Unabhängig
durch Distanz

Am Hof durfte einer aussprechen, was alle sahen. Er hatte keinen Rang zu verlieren, und genau das machte ihn brauchbar.

Bevor wir anfangen, verbringe ich einen Tag bei Euch. Danach weiß ich, wo Euer Anspruch und Eure Praxis auseinandergehen, und ich erkenne die Stelle wieder, wenn Ihr das nächste Mal darauf zulauft. Dann sage ich: Das habt Ihr vor zwei Jahren genauso entschieden.

Wer intern widerspricht, bezahlt mit seiner Position. Mich kostet es nichts. Darin liegt der ganze Unterschied, und er reicht.

Nicht damit Du mir folgst. Damit Du klarer entscheidest.

Wann es anfängt

NARR beginnt selten aus dem Nichts.

Es gibt Phasen, in denen Widerspruch teuer wird. Die Zweifel bleiben, aber sie erreichen den Tisch nicht mehr.

01 — Nach der Übernahme
Die ersten zwölf Monate. Alle sind mit ihrer eigenen Position beschäftigt. Die Entscheidung liegt daneben und wartet.
02 — In der Nachfolge
Du entscheidest über etwas, das jemand anderes aufgebaut hat. Wer widerspricht Dir, ohne dass es nach Illoyalität gegenüber Deinem Vorgänger klingt?
03 — Nach dem Strategieprozess
Das Papier liegt vor. Ab jetzt gilt jeder Zweifel als Bremse, und alle bremsen ungern.
04 — Im neuen Gremium
Alle sind vorsichtig. Vorsicht sieht aus wie Einigkeit.

Wie NARR abläuft

Erst der Kontext.
Dann die Gegenstimme.

Ohne Kontext bin ich ein Fremder mit einer Meinung. Davon hast Du genug.

01 / KlärenErstgespräch
02 / VerstehenAuftakt
03 / BegleitenRetainer

Der Auftakt

Ein gemeinsamer Tag. Bevor ich widersprechen kann, muss ich wissen, wogegen.

Ein Tag mit Dir und den Menschen, die Deine Entscheidungen tragen. Danach kenne ich Euren Anspruch, Eure Praxis und die Stelle, an der beides auseinandergeht.

Wer KERN oder PIÑATA hinter sich hat, überspringt diesen Schritt. Der Kontext steht dann bereits.

Das Gespräch

Monatlich, 90 Minuten.

Du bringst die Entscheidung mit, die ansteht. Ich bringe die Frage mit, die intern niemand stellt. Die Agenda gehört Dir.

Dazwischen erreichbar, wenn etwas nicht bis zum Termin warten kann.

Was bleibt

Nach jedem Gespräch bekommst Du eine Seite: die Frage, den Widerspruch, die Annahme, die Du nicht geprüft hast.

Eine Seite, die Du in die nächste Sitzung mitnehmen kannst — auch ohne mich.

Bindung

Mindestens sechs Monate, danach monatlich kündbar.

Sechs Monate, weil eine Gegenstimme im ersten Quartal noch höflich ist. Kündbar, weil ein Narr, den man behalten muss, seine Funktion verliert.

Was es kostet, hängt davon ab, ob der Auftakt nötig ist. Das klären wir, bevor Du Dich entscheidest.

Resonanz

„Sparringspartner Nummer 1. Seit Jahren.“
— Thomas Schrangs, Chief Customer Officer, Zukunftsinstitut GmbH

Wann nicht

Wofür NARR das falsche Instrument ist.

Wenn Du jemanden suchst, der mitträgt.

Ich frage nach, danach entscheidest Du allein. Wer Rückendeckung braucht, braucht einen Beirat.

Wenn es an Ressourcen, Kompetenzen oder Koordination liegt.

Dann brauchst Du Kapazität. Das sage ich Dir im ersten Gespräch statt im vierten Monat.

Wenn Du schon weißt, was Du hören willst.

Dann ist eine Gegenstimme nur teuer.

Wir finden heraus,
ob Du einen Narren brauchst.

Oder ob Du Dir selbst einen vormachst. 60 Minuten, kostenlos, aber nicht umsonst.

Wenn Deine Lücke operativ ist, sage ich es Dir — und wir sind fertig.

Auftakt besprechen

Kein Pitch. Keine Folien. Ein Gespräch.