Wie kommen wir vom Problem ins Tun?

Ostermann wollte ein gemeinsames Vorgehen, wenn ein Problem mehr braucht als die erste Antwort. Erst mit einer Pilotgruppe über alle Ebenen, bis in die Geschäftsleitung. Drei Termine vom Verstehen bis ins Tun. Dies ist der Fall dazu.

Einrichtungshaus Ostermann · Möbelhandel · Witten · 2026

Ein Blatt aus weißem Papier ist zu vier breiten, flachen Ebenen gefaltet, die von links nach rechts in gleichen Stufen ansteigen. Nur in den Falzen zwischen den Ebenen zeigt sich die violette Rückseite.
Ebenen

Die Herausforderung.

Wer im Handel Verantwortung trägt, löst jeden Tag Probleme. Schnell und oft unter Druck. Wer schnell sein muss, nimmt die erste Erklärung, die passt. Meist geht das gut. Wenn nicht, kommt dasselbe Problem wieder.

Ostermann setzt dort an. In der Gruppe sitzen Leute aus allen Ebenen, die ihr Haus und seine Probleme kennen. Was ein Training dazugeben kann, ist ein Vorgehen, das alle teilen, und eine Sprache, die über die Ebenen hinweg gilt. Bevor es in die Breite geht, sollte ein Pilot zeigen, was davon im Alltag trägt.

Die Vorgehensweise.

Was zu tun war, stand fest. Das Wie lag bei tantin, entwickelt mit dem Haus.

Gearbeitet wird an dem, was die Gruppe im Alltag beschäftigt. Jede Person nimmt ein eigenes Problem mit durch die ganze Reihe. Bewährte Methoden lernt sie kennen und erprobt sie gleich daran. Dabei geht der Blick immer wieder auf das eigene Vorgehen. Was weiß ich? Was vermute ich nur?

Zwischen den Terminen liegt der Alltag. Gelingt dort etwas oder hakt es, kommt es beim nächsten Mal auf den Tisch. Nach jedem Termin gibt die Gruppe anonym Rückmeldung, die den nächsten verändert.

Das Ergebnis.

Zum Schluss liegt vor jeder Person ihre Vorlage. Eine Seite. Oben der Vorschlag in zwei Sätzen, was passieren soll und was es dafür braucht. Darunter das Problem, die Ursache und woher man sie kennt, die Maßnahme, woran man sieht, dass sie wirkt, und was schiefgehen kann. Wer die Seite bekommt, kann entscheiden.

Dazu stehen die Fragen der Reihe auf einem Poster, von der Gruppe geprüft, unter der Überschrift „Erst klären. Dann handeln.“

Die Wirkung.

Wer dabei war, spricht jetzt über alle Ebenen dieselbe Sprache, wenn es um Probleme geht. Sie trennt, was man weiß, von dem, was man vermutet. Damit steht ein Fundament, auf dem ein Problem erst verstanden und dann gelöst wird. Fünf von sechs haben sie nach eigener Angabe schon im Alltag benutzt.

Gearbeitet wurde dabei an den Themen des Hauses. Jede Person brachte eines aus ihrem Bereich mit. Daraus sind Vorschläge geworden, über die entschieden werden kann. Gelöst wird dort, wo die Themen herkommen.

„Für einige der Probleme, die unsere Leute mitgebracht haben, ist die Lösung jetzt klar. Was bleibt, ist die Umsetzung.“
Marc OstermannGeschäftsführer, Einrichtungshaus Ostermann

Die Null-Stunde

60 Minuten. Kostenlos, aber nicht umsonst.

Erstes Gespräch vereinbaren
Zwei Hermen aus gefaltetem weißem Papier, die sich zuwenden. Ihre violetten Köpfe zeigen je ein Gesicht im Profil.

Zwei im Gespräch